Inszenierung
Der Probenbetrieb für die Aufführungen von «Hopsa» von Paul Burkhard ist seit einem Monat in vollem Gange.
Das über vierstündige Originalwerk wurde von der Regisseurin Melanie Gehrig Walthert auf die Hälfte gekürzt. Von den ursprünglich zwanzig Rollen sind noch deren sieben übriggeblieben. Nicht gekürzt wurde bei den Orchesterstimmen. Der beliebte Paul Burkhard-Klang bleibt erhalten.
«Hopsa» verspricht wiederum ein grosser Bühnenerfolg zu werden. Die erfahrene künstlerische und musikalische Leitung garantiert für eine qualitätsvolle Wiedergabe eines vergessenen Bühnenstücks.
Solistinnen und Solisten
Die Hauptrollen sind mit Patricia Zanella, Angelo Canonico und Samantha Herzog besetzt.
Patricia Zanella ist eine lyrische Koloratursopranistin, deren warme Stimme sich durch einen grossen Umfang und Beweglichkeit auszeichnet. Sie begeistert durch ihr vielfältiges, lebendiges Schauspiel und ihren innigen Ausdruck.
Bisherige Engagements führten sie an verschiedene Theater und in Konzertsäle. So war sie im letzten Jahr in der Hauptrolle als Fräulein Pichler in «Drei Walzer» von Oscar Straus bei der Bühne Burgäschi zu erleben. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit organisiert und leitet sie Breathwork-Kurse und ist als Gesangslehrerin an der Musikschule Konservatorium Zürich tätig.
Angelo Canonico begann sein Berufsstudium an der Musical Factory Luzern, der einzigen Musicalschule der Schweiz mit staatlicher Anerkennung. Als Kind war er Sängerknabe in der Luzerner Kantorei. Dort entdeckte er die Liebe zum Musical. Wegen seiner tollen Stimme und seiner Musikalität konnte er sich für einen Studienplatz an der renommierten Folkwang Hochschule in Essen bewerben. Seine Bühnenpräsenz verschaffte ihm schnell Hauptrollen in grossen Produktionen. In der Schweiz war er bei «Titanic», «Ewigi Liebi», «Mamma Mia», «Sister Act» und «Jukebox Heroes» dabei.
Samantha Herzog war Mitglied im Kinder- und Jugendchor der Musikschule Rheineck. In dieser Zeit wirkte sie bei verschiedenen Theaterstücken und Musicals innerhalb der Schule mit. Sie holte sich den 3. Preis am Klavier an einem Schweizer Jugendmusikwettbewerb. Als Jugendliche spielte sie Rollen am Stadttheater St. Gallen. Dort war sie auch aktives Mitglied im Opernchor.
Den Bachelor of Arts Klassik Vocal und den Master als Musikpädagogin machte sie an der Hochschule für Musik in Luzern. Sie kennt sich als Allrounderin in den Fächern Oper, Kunstlied, Oratorium und Musical aus. Seit Jahren singt sie erfolgreich auf Bühnen und in Konzerten. Beruflich arbeitet sie als Gesangslehrerin.
Im Weiteren singen und spielen die bewährten Burgäschi-Protagonisten Timothy Löw, Fabienne Skarpetowski, Fabio de Giacomi und Peter Martin Bader. Sieben jungen Tänzerinnen und Sängerinnen agieren als Revuegirls.
Musik im Äusseren Wasseramt
Der «Verein Musik im Äusseren Wasseramt» besteht seit 20 Jahren und will einen Beitrag zum kulturellen Leben im Wasseramt und im angrenzenden Bernbiet leisten. Insbesondere tritt er immer wieder mit Musiktheatern in dieser Region auf. Diese tragen den Namen «Bühne Burgäschi».
Anfänglich spielte die «Bühne Burgäschi» grosse Operetten wie «Gräfin Mariza», «Die Lustige Witwe», «Die Fledermaus», «Der Vogelhändler», «Die Zirkusprinzessin», «Grüezi» und «Roxy und ihr Wunderteam». In letzter Zeit entdeckten die Verantwortlichen unbekannte musikalische Bühnenwerke und Musicals aus den 20er- und 30er-Jahren. Diese werden jährlich in Oekingen gespielt und sind über die Region hinaus bekannt.
Seit zehn Jahren finden Konzerte um die Jahreswende statt. Mit beschwingter Unterhaltungsmusik im klassischen Stil wurden diese Angebote beliebte traditionelle, regionale Anlässe.
Der Verein arbeitet mit professionellen Sängerinnen und Sängern und Musikerinnen und Musikern zusammen. Die hochstehende Qualität seiner Produktionen geniesst nationale und internationale Anerkennung.
Unterstützend arbeiten über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer hinter der Bühne, im Bau, im Herrichten der Infrastruktur und in der Gastronomie mit.
Das Inserat auf Seite 3 informiert über die gesamte Veranstaltung.
Hermann Gehrig, Burgäschi