Gefeierte und preisgekrönte Adaption von «Hopsa»
Nicht nur, dass die Bühne Burgäschi mit dem Musical «Hopsa» und der Musik von Paul Burkhard insgesamt neun ausverkaufte Vorstellungen feiern durfte, die Organisatoren wurden darüber hinaus für ihren «Operetten-Mut» mit dem «Operettenfrosch» des Bayerischen Rundfunks Klassik ausgezeichnet. Der Frosch wird für besonders gut gemachte, originelle und zeitgemässe Operettenproduktionen verliehen. Dies ist im Fall von «Hopsa» nicht selbstverständlich, denn das Musical wurde nach seiner Uraufführung 1934 in Zürich und einer zweiten Aufführung 1991 erst zum dritten Mal auf die Bühne gebracht. Ein Wagnis, das sich mehr als nur gelohnt hat! Inszeniert wurde «Hopsa» von Melanie Gehrig Walthert, die musikalische Leitung des Tanzorchesters Burgäschi oblag Reimar Walthert, während die Gesamtverantwortung bei Intendant Hermann Gehrig lag. Ihnen gelang eine Adaption der Operette als Musical, die das Publikum einmal mehr begeisterte, steht doch die Bühne Burgäschi immer wieder für fast vergessene, ausgefallene und rare Trouvaillen. Die Spielfreude des überzeugenden Ensembles mit Patricia Zanella in der Hauptrolle und den übrigen Akteurinnen und Akteuren sowie die ideenreiche Realisierung war ein Sommer-Highlight erster Güte.
Fotos: Jürg Sollberger
Text: Regula Jordi







