Gemeinderatssitzung Luterbach

Bericht über die Gemeinderatssitzung Luterbach  vom 26. Juni 2025.

Die letzte Sitzung der Legislatur war auch die letzte Sitzung für den Gemeindepräsidenten Michael Ochsenbein sowie die demissionierenden Gemeinderatsmitglieder Mascha Pfäffli, Philipp Studer, Hanspeter Dysli und Adrian Schnider.

Michael Ochsenbein begrüsste die Anwesenden und gratuliert Marius Frank im Namen des Gemeinderates für sein erfolgreiches Abschneiden am kantonalen Schwingfest Aargau. Frank hat als erster Luterbacher einen Sieg in einem kantonalen Schwingfest errungen und der gesamte Gemeinderat gratuliert herzlich.

Die voll bepackte Traktandenliste enthielt einige Traktanden, die ohne Diskussion und einstimmig verabschiedet wurden. Dies waren die Schlussabrechnung über die PV-Anlage auf dem Schulhausteil Knospe, die Kenntnisnahme über den Stand der Legislaturziele, den Jahresbericht THARAD sowie die Wahlvorschläge für den VBZAS. Ebenso wurde der Verschiebung des Festgeländes für das Dorffest 2026 zugestimmt und der Überdenkung der Linienführung des Busses fürs Attisholz-Areal. Die vorbehältlich dieser Sitzung abgegebene Stellungnahme zum Fahrplanverfahren wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Ein grosser Teil waren auch Wahlen und Demissionen. So wurden die Wahlen für das Gemeindepräsidium vom 18. Mai 2025 validiert, ebenso wie die Wahl des Friedensrichters. Hanspeter Dysli demissioniert aus der Arbeitsgruppe Infrastruktur FC, für ihn folgt neu gewählt Christoph von Felten. Zudem hat Aline Leimann das Präsidium ad interim der Kommission für ein attraktives Luterbach im Seniorenalter abgeben können, neu ist Karin Fleischmann Kommissionspräsidentin.

Diskutiert wurde dann der Gestaltungsplan Bachacker West. Jürg Nussbaumer stellte das neue LANDI-Projekt vor. Nun werden die Plätze in der Tiefgarage um mehr als die Hälfte erweitert, die Parkplätze auf der Südseite von 24 auf 12 vermindert und die Nordzufahrt geändert. Der Gemeinderat ist erfreut, dass nun ein Ruck in der Planung geschah und stimmt einstimmig zu, das Projekt zur Vorprüfung an den Kanton und zur Auflage für die Bevölkerung weiterzugeben.

Auch die Ortsplanungsrevision schreitet voran. Drei Genehmigungsvorbehalte konnten im Sinne des Gemeinderates gelöst werden. Da die Auflage während der Sommerferien ruhen würde, wird die Ortsplanungsrevision für die Bevölkerung direkt nach den Sommerferien aufgelegt werden. Der Gemeinderat stimmt diesem Vorgehen einstimmig zu.

Die Umsetzung des Konzepts Sofortmassnahmen «Schwammstadt» 1. Etappe wurden nach kurzer Diskussion auf die neue Legislatur verschoben. Es fehlen noch Abklärungen darüber, ob das Geld wie geplant aus einem spezifischen Fonds stammen kann. In der neuen Legislatur wird das Thema erneut angegangen.

Leider konnte auch die Wahl der neuen Hauswartin, des neuen Hauswarts Schulhaus nicht erfolgen, da die Person, die im Einervorschlag an den Gemeinderat ausgewählt wurde, abgesagt hat. Es erfolgt daher eine erneute Ausschreibung. Für die Stelle «Mitarbeiter Hauswart Schule» wurde Mischa Schüpbach gewählt, der bereits seine Ausbildung bei uns abgeschlossen hat und mit der Stelle bestens vertraut ist.

Die Leistungsvereinbarung über die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Mascha Pfäffli und Aline Leimann mit Sacha Studer vom Alten Spital ausgehandelt haben, wurde gutge­heis­sen. Weiter werden nach Anlagereglement 50% des Ertrages in einen Anlagefonds investiert, um damit langfristig weitere Erträge zu generieren. Zudem werden Anteilsscheine der Raiffeisenbank Wasseramt-Buchsi gekauft. Das Strategiepapier Integration, das Submissionsreglement sowie die Teilrevision GO und DGO wurden in erster Lesung zu Kenntnis genommen und in der neuen Legislatur bearbeitet.

Nach dieser letzten Gemeinderatssitzung wurde Michael Ochsenbein beim Pizzaplausch im zweiten Teil verabschiedet, neben Ruedi Bianchi nahmen andere langjährige Weggefährten teil und gemeinsam wurde der warme Sommerabend genossen.

Der Gemeinderat bedankt sich bei Michael Ochsenbein, Mascha Pfäffli, Hanspeter Dysli, Philipp Studer und Adrian Schnider für ihr langjähriges Engagement im Gemeinderat, in diversen Kommissionen, Arbeitsgruppen und dem Zukunftsrat. Wir freuen uns auch, dass einige von ihnen weiterhin in Gremien ausserhalb des Gemeinderates für die Gemeinde engagiert bleiben werden.
In eigener Sache: ab dem 1. August 2025 ist es für die Berichterstatterin nicht mehr möglich, über die Gemeinderatssitzungen und die Gemeindeversammlungen zu berichten, da sie die Sitzungen leiten wird. Daher wird dringend Nachfolge gesucht:
– Zwischen einer und vier Personen (abwechselnd möglich)
– Entschädigung nach Dienst- und Gehaltsordnung
– Anforderungen: Teilnahme an den Sitzungen über die berichtet wird, kurze Abhandlung darüber, nach Möglichkeit Zugang zu einem Computer und Internet

Der Gemeinderat freut sich über jede interessierte Person!

Für den Gemeinderat

Aline Leimann, Gemeinderätin RL Soziales, Fraktionspräsidentin SP