Region sagt JA zum Hauptbahnhof Solothurn!
Abstimmung vom 28. September.
An der kantonalen Abstimmung Ende September können wir über ein Generationenprojekt befinden, das die Stadt und der Kanton Solothurn mit den beiden Bahnunternehmen RBS und SBB gemeinsam entwickelt haben. Dabei geht es um einen Neu- und Umbau der Südseite des Hauptbahnhofes von Solothurn.
Alle Gemeinden sagen JA
Die Regionsgemeinden waren im Prozess stets mit dabei. Organisatorisch lief diese Beteiligung über die Regionalplanungsgruppe repla espace Solothurn (die 40 Gemeinden der Bezirke Bucheggberg, Lebern und Wasseramt sowie die Stadt Solothurn). Die repla hat dieses Schlüsselprojekt von Anfang an eng begleitet und die Mitwirkung der ganzen Region sichergestellt. Das Vorhaben war der Leuchtturm des letzten Agglomerationsprogrammes, dessen Trägerschaft die repla ist. Mit diesen Programmen können Bundesgelder beantragt werden, wenn sie ein wirksames und überzeugendes Massnahmenpaket zur Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur aufzeigen. Das Programm war denn auch ein voller Erfolg und wurde vom Bund 2022 als Drittbestes der ganzen Schweiz bewertet!
Das letzte Puzzleteil
Angestossen hat das Projekt die RBS, die für den Ausbau der Linie Bern-Solothurn mehr und doppelt so lange Zugkompositionen braucht, um das wachsende Passagieraufkommen zu bewältigen. Geplant ist eine Steigerung der Kapazität um bis zu 50% ab 2029/30! Dazu hat die RBS alle Bahnhöfe auf der Strecke bereits für ca. 1 Milliarde Franken ausgebaut, alleine den Bahnhof Bern für ca. 700 Mio. Die neuen, längeren Züge brauchen längere Perrons und Abstellanlagen. In unserer Region sind die Massnahmen am Bahnhof Biberist (25 Mio, Inbetriebnahme 2014) bereits umgesetzt und in Lohn-Lüterkofen (53 Mio) wird bald gebaut. Beides waren auch Massnahmen aus früheren Agglomerationsprogrammen der repla. Das letzte fehlende Puzzlestück ist nun der Bahnhof in Solothurn. Auch der Bund investiert massiv in den Ausbau der Bahnverbindung am Jurasüdfuss. Die SBB planen einen Angebotsausbau.
«Viel für wenig Geld»
Im Vergleich zu den Kosten erhält man sehr viel, da der Bund das Projekt als Top-Massnahme einstuft und im Rahmen der Finanzierung von Agglomerationsprogrammen den Höchstbeitrag gesprochen hat. Der Ausbau der Südseite des Hauptbahnhofs kostet den Kanton rund 20 Mio. Franken. Die Beteiligung des Kantons ist somit, im Verhältnis zu den Gesamtkosten von 163 Millionen für Bund, Stadt und RBS, sehr klein.
Die repla empfiehlt deshalb ganz klar ein JA zu diesem Projekt!
Roger Siegenthaler, Präsident
Matthias Reitze, Geschäftsführer
