Galerie NäijereHuus

Jubiläumsausstellung ABIRREND – 25 Johr NäijereHuus, vom 30. Mai bis 29. Juni 2025.

Ein Jubiläum feiern heisst: Einen Moment innehalten, zurückblicken, allen danken, die in irgendeiner Form bei der Idee «NäijereHuus» mitgetragen hatten … und sich mit uns zusammen erfreuen an Kunst, wie man das im NäijereHuus seit 25 Jahren pflegt. Wir schrieben sieben Kunstschaffende aus der Region an und fragten sie, ob sie bereit wären, sich im weitesten Sinne mit dem Thema ABIRREND (erratisch) auseinanderzusetzen und an der Ausstellung teilzunehmen. Mit unserer Anfrage hatten wir Erfolg, denn alle sagten – trotz der sperrigen Vorgabe – zu. Und so kommt nun das «Abirrende» – diese Findlingsblöcke, die am falschen Ort liegen geblieben sind – ins NäijereHuus.

Die sieben Kunstschaffenden
Kurt Baumann (Aarwangen): Er zeigt Installationen und Skulpturen – auch die wetterfesten Ruhekissen – in unserem Garten. Aber er pflegt mit allen möglichen Materialien einen kreativen Umgang. Dabei entstehen Werke, die zum Schmunzeln, Verweilen und Nachdenken herausfordern.

Simon Berger (Niederönz): Schon bei seiner ersten Ausstellung im Näijere­Huus interessierten ihn Portraits. Kleine Holzresten aus der Schreinerei, besprayt oder natur, nagelte er zu einem Gesicht. Sein künstlerischer Weg hat ihn zum Glas geführt. Er bearbeitet Glasscheiben mit dem Hammer – und schafft photorealistische Portraits. Aber er hat auch schon Blech gehämmert.

Oskar Fluri (Bolken): Er war im November 2001 der erste Aussteller im NäijereHuus. Damit war er der eigentliche «Türöffner» für andere Kunstschaffende. Er stellte in regelmässigen Abständen im NäijereHuus aus und zahlreiche Besuchende konnten miterleben, wie er mit seinen Arbeiten – vor allem Aquarell- und Acrylmalerei – viele überraschende, aber immer poetische Farb- und Formenwelten schuf. Wo führt ihn die Suche diesmal hin? Zu welchen Klängen?

Karin Späti (Solothurn): Karin hat ihre Kinder- und Jugendzeit auf den Höfen verbracht. Sie fiel schon in jener Zeit mit ihren kreativen, bildnerischen Möglichkeiten und Interessen auf. Im Jahr 2016 stellte sie erstmals im NäijereHuus aus und überraschte uns mit ihren experimentellen Mal- und Druckarbeiten.

Nadja, Ruth und Jürg Lerch (Rüttenen, Oberdorf): Die drei Ausstellenden haben zwar denselben Nachnamen nicht durch Zufall, sondern durch Verwandtschaft. Sollten Sie in einzelnen Werken Nähe feststellen, dann ist das auch kein Zufall. Aber alle drei haben ihre Werke, ohne Mithilfe der Eltern geschaffen, haben sich die Sucht, es tun zu müssen, selbst angeeignet. Das hätten sie auch ohne weiteres lassen können – schön, dass sie es nicht gelassen haben. Freuen Sie sich darüber. (Peter Bichsel, Vernissage 17.10.2014).

Über die Malerei von Ruth Lerch, über ihre Art, wie sie die Motive zu den Farben bringt – oder umgekehrt; über die hintergründigen Holzschnitte von Jürg Lerch und die phantastische Figurenwelt von Nadja Lerch.

Für das NäijereHuus-Team

Georg Schmid, Heinrichswil

Vernissage: Freitag, 30. Mai, 19 Uhr
mit Ansprache von Florian Schalit, Leiter Amt für Kultur und Sport Solothurn, mit Musik von Duo SANDRA (Sandra Schärer & Sandra Dicht) – zwei Frauen, zwei Stimmen, mehrere Instrumente: Schweizer Volksmusik – direkt und unverstärkt.

Mit Apéro; Eintritt frei; Türöffnung 18.30 Uhr

Öffnungszeiten
freitags, 17 bis 20 Uhr
samstags/sonntags, 14 bis 17 Uhr
oder nach Vereinbarung, 079 798 03 69; auch während Pfingsten geöffnet

Voranzeige 1
Sonntag, 1. Juni, 18 Uhr
Lesung & Musik
Christina Gasser liest aus ihrem Roman «Die Zeit kennt alle Antworten», mit Gitarrenklängen
und Gesang von Cyril Mauderli.
Christina Gasser zeigt mit ihren sieben Kurzgeschichten, wie wunderbar und gleichsam unbarmherzig das Leben sein kann, und greift damit Themen wie Einsamkeit, Schicksal, Freundschaft und Sehnsüchte auf. Einfühlsam begleitet wird sie dabei vom Gitarristen, Sänger und Songschreiber Cyril Mauderli .

Eintritt frei; Kollekte

Voranzeige 2
Sonntag, 15. Juni, 18.30 Uhr
Konzert mit EVL – Echo vor Lorraine
… dahinter steht A Cappella aus der Solothurner Altstadt. Sieben Stimmen – oder sieben Zutaten – bilden das fixfertige Klangmutschli dahinter. Und dieses duftet nach Soul, klingt nach Rock und schmeckt nach Pop – und ist im Abgang mild bis herzlich rezent. Mit Julia Felchlin, Tina Dauwalder, Lukas Kümin, Thomas Ulrich, Tobias Ruprecht, Yves Wälchli und Andreas Kaufmann.

Eintritt frei; Kollekte

Das Konzert wird zum Anlass des «25 Johr NäijereHuus»-Jubiläums veranstaltet. In der Pause gibt es ein Dessertbuffet mit diversen Getränken und Kuchen (Bezahlung bar und twint).

Weitere Infos unter
www.n-h.ch