Zauber der Mehrchörigkeit.
Die vokale Polyphonie der Renaissance gilt zu Recht als ein Höhepunkt der europäischen Musikgeschichte. Zwei Chöre, die sich seit Anbeginn dieser anspruchsvollen Musik widmen, bringen Werke des 16. Jh. zum Klingen und verbinden dies mit zeitgenössischen Stücken, die Berührungspunkte mit dieser Musiktradition aufzeigen und dadurch eine sinnvolle Verbindung zur Gegenwart herstellen.
Der Gabrielichor wurde vor 50 Jahren in Bern aus der Taufe gehoben, wozu der in München beheimatete Lassus Chor entscheidend beitrug. Diese beiden Chöre bilden die Glieder einer Kette, die sich über eine Zeitspanne von 5 Jahrzehnten erstreckt und sich dieses Jahr das erste Mal schliesst – nie zuvor hatten sie Gelegenheit, gemeinsam aufzutreten. Das Programm widmet sich den beiden Namensgebern der Chöre, Giovanni Gabrieli und Orlando di Lasso. Es wird ergänzt durch weitere grandiose Werke aus dem 16. Jh. sowie durch zeitgenössische Kompositionen und ein speziell für diesen Anlass geschaffenes Werk von Abélia Nordmann.
Dieses Programm wird auch im Berner Münster im Rahmen des Musikfestivals Bern am Donnerstag, 4. September 2025, um 19 Uhr, aufgeführt.
Valentina Rossetti, Bern
Freitag, 5. September, 19.30 Uhr
Franziskanerkirche Solothurn
Gabrielichor Bern und Lassus Chor München
Dirigenten: Gonzague Monney und Christoph Hauser
Tickets
Online Vorverkauf www.gabrielichor.ch
Telefonisch ab 18. August, Montag bis Freitag, 14 bis 16 Uhr, 079 682 10 62
Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn
Preis Erwachsene Gold 50 CHF | Silber 40 CHF | Bronze 30 CHF
Preis Jugendliche 17 bis 26 Jahre, 10 CHF
bis 16 Jahre gratis