Mehr als dreissig Jahre Forschung abgeschlossen
Das Solothurnische Namenbuch mit insgesamt sechs Bänden ist eines der bedeutendsten wissenschaftlichen und kulturellen Projekte des Kantons Solothurn. Der Anzeigerverband Bucheggberg-Wasseramt hat das Projekt mit einem namhaften Betrag aus dem Kultur- und Sozialfonds unterstützt. Mit der Amtei Bucheggberg-Wasseramt liegt nun der letzte Band der Reihe vor. Etwa 80 000 wissenschaftlich transkribierte Belege aus 47 Gemeinden und Ortschaften wurden ausgewertet und daraus rund 11 000 Flur-, Gewässer- und Siedlungsnamen erfasst. Die Buch-Vernissage in der Giessi in Derendingen war zugleich der feierliche Abschluss der mehr als dreissig Jahre dauernden Forschungsarbeiten. Bildungsdirektor Mathias Stricker begrüsste im Namen des Regierungsrates. Projektleiter Prof. Dr. Hans Bickel, Arlette Neumann (Schwabe Verlag), SRF-Mundartexperte Markus Gasser sowie die beiden Herausgeberinnen Jacqueline Reber und Rebekka Schifferle stellten das Projekt vor, das mit der im Jahr 1989 von Prof. Dr. Rolf Max Kully gegründeten Forschungsstelle seinen Anfang nahm. Umrahmt wurde das Programm von den Ländlergiele Hubustei. Das Solothurnische Namenbuch kann beim Schwabe Verlag bezogen werden: info@schwabeverlag.ch.
Fotos: Simon Dietiker
Text: Regula Jordi








