Sommerprogramm

Vielfältiges Sommerprogramm im Museum Altes Zeughaus

Im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung «Im Visier: Die dunklen Geschäfte der Waffenfabrik Solothurn» präsentiert das Museum ­Altes Zeughaus zwei Anlässe, in denen ­Aspekte zur Geschichte der Waffenfabrik Solothurn AG genauer betrachtet werden. Zudem steht ein Konzert des Orchesters für Alte ­Musik «Les Passions de l’âme» auf dem Programm. In der Reihe ­IM-PULS stehen Fragen rund um die KI im Dialog mit ­barocker Musik. Das Museum Altes Zeughaus freut sich über Ihren Besuch an ­folgenden Anlässen:

Samstag, 20. Juni 2026, 19.00 Uhr: Konzert mit «Les Passions de l’âme»
2026 widmet sich das Orchester «Les Passions de l’âme» dem Thema KI. Welche ethischen und rechtlichen Regeln müssen gelten, um die Menschen vor den Gefahren der KI zu schützen? Dieser Frage wird im Format IM-PULS zusammen mit dem Philosophen und Ethiker ­Peter G. Kirchschläger auf den Grund ­gegangen. Musikalisch wird das ­Thema mit Werken barocker Komponisten umkreist. Wenn Sie hören wollen, wie Musik aus der Barockzeit mit KI zusammenkommt, besuchen Sie das Konzert im Museum Altes Zeughaus.

Mittwoch, 24. Juni 2026, 12.15 Uhr: Wer war der «Kanonenkönig» wirklich
Anders als im Programm ange­kündigt, befasst sich die Mittagsführung vom 24. Juni 2026 nicht mit Spionage, sondern mit Hermann ­Obrecht. Der Anlass zur Spionage wird im Herbst nachgeholt.

Hermann Obrecht war eine der ­zentralen Figuren im Netzwerk rund um die Waffenfabrik Solothurn. Von seinen politischen Gegnern wurde er auch als der «Kanonenkönig» tituliert. Zusammen mit Marion Bigger Buchli, der Urenkelin von Hermann Obrecht, schauen wir hinter den ­offiziellen Menschen und kommen dem Privatmann Obrecht näher.

Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung bis Montagabend, 22.06.2026, unter 032 627 60 70 oder
info@museum-­alteszeughaus.ch entgegen.

Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr: Vortrag mit Dr. Peter Hug
Dr. Peter Hug hat sich intensiv mit der Wirtschaftsgeschichte der Schweiz während der Zeit des ­Nationalsozialismus befasst. Als Autor der Bände «Schweizer Rüstungsindustrie und Kriegsmaterialhandel zur Zeit des Nationalsozialismus» der Bergier-Kommission ist er «der» ­Kenner der Materie. In seinem Vortrag geht er auf die Rüstungsindustrie der Schweiz allgemein und die Waffen­fabrik Solothurn AG im ­Speziellen ein.

In diesem Vortrag wird ein kontrovers diskutierter Teil der neuesten Schweizer Geschichte vertieft ­betrachtet und quellenbasiert ­analysiert.

Franziska Weber, Solothurn